8 Wege, um deine Ziele schneller zu erreichen

 

Ein Pfeil trifft sein Ziel. Rote Zielscheibe mit Pfeil

Wir kennen es doch alle: Man nimmt sich etwas vor, ist total motiviert und startet richtig durch. Man setzt 

seine ganze Energie daran, dieses Ziel zu erfüllen. Zumindest in den ersten zwei Tagen, danach flacht die Motivationskurve ab und die Aufgaben werden schleifen gelassen oder ihnen wird gar nicht mehr nachgegangen. Dann setzt ganz schnell Frustration ein und man erreicht sein Ziel nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr.

 

Das muss nicht sein. Mit diesen acht Tipps kann man seine Ziele schneller erreichen:

 

 

1. Frage nach dem Warum

 

Wenn du nicht weißt, warum du diese Ziele hast und warum du diese Ziele erreichen willst, wirst du sie nicht erreichen. Ist es ein berufliches Ziel, ist es ein privates Ziel? Willst du es für dich erreichen oder für andere Menschen? Warum will ich den Marathon laufen? Warum will ich ein Buch schreiben? Warum will ich früher aufstehen?

Wenn man das Warum kennt, ist man dem Ziel schon einen Schritt näher.

 

 

2. Nicht überplanen - Setze Teilziele

 

Setzt man sich ein Ziel, will man es möglichst schnell erreichen. Man verplant jede freie Minute. Am Ende sitzt man da und ist komplett überfordert.

Überlege dir stattdessen einen realistischen Zeitraum, in welchem du dieses Ziel erreichen kannst. Plane dabei lieber großzügig. Sonst bist du am Ende frustriert, weil du es nicht in der geplanten Zeit geschafft hast.

Nachdem du den groben Zeitraum abgesteckt hast, überlege, in welche Teilziele sich dein großes Ziel aufteilen lässt. Frage dich, was realistisch ist und wann du was erreicht haben möchtest. Viele kleine Ziele sind sehr viel einfacher zu erreichen, als ein riesengroßes. Und die kleinen Erfolge wirken sehr motivierend.

 

Hier (klicken) erfährst du, wie du deine Ziele richtig strukturierst und so formulierst, dass du sie auch tatsächlich erreichen kannst. Denn was nützt ein Ziel, dass man nie erreichen kann? Die SMART-Methode hilft dir dabei.

 

 

3. Nutze Kalender

 

All das Planen und Organisieren bringt nichts, wenn man es nicht festhält. Man kann sich unmöglich die ganzen Zeitunterteilungen, die man sich überlegt hat, merken.

  • Trage in den Kalender zunächst den Tag ein, an dem das Ziel komplett erreicht sein soll. Trage dann nach und nach deine Teilziele in die jeweiligen Tage ein. Wenn du momentan gar keinen Kalender nutzt, solltest du dringend damit anfangen. Trage sowohl alle regelmäßigen Termine ein, als auch alle Arzttermine, Geburtstage usw.

 

  • Dann überlege, wann du was schaffen möchtest. Vielleicht hast du dir überlegt, an einem bestimmten Tag ein Kapitel zu Ende zu schreiben oder die zehn Kilometer zu laufen. Nun siehst du, dass du da zum Sport gehst, vorher einen Arzttermin hast und abends mit der besten Freundin oder dem Partner verabredet bist. Also verschiebe dieses Teilziel.

 

Außerdem ist es hilfreich, sich die Zeit, in der man an seinem Ziel arbeiten möchte, genauso als festen Termin einzutragen, wie die Arbeit oder den Arzt. Das führt dazu, dass man es auch wirklich macht und nicht einfach aufschiebt.

Ein Termin ist ein Termin, den lässt man nicht einfach ausfallen.

Wenn du dir sagst, ich möchte mich jeden Tag eine Stunde hinsetzen und an meinem Buch arbeiten oder ich möchte dreimal die Woche joggen gehen, dann trage dir das zu einer festen Uhrzeit ein, an der nichts anderes passieren darf. So können leichte Ablenkungen, wie Verabredungen oder die Lieblingsserie, dir nicht die Produktivität kaputt machen und dich am Ende demotivieren.

Das hilft dir, disziplinierter zu werden.

 

 

4. Erstelle Monats- und Wochenübersichten

 

Einen Kalender benutzen wir jetzt. Aber wie macht man sich damit das Leben wirklich einfacher? Es gibt Kalender mit einer Woche pro Doppelseite und Kalender mit einem Tag pro Seite. Wenn du einen Kalender mit einem Tag pro Seite führst, solltest du dir für jede Woche eine extra Übersicht machen.

Nimm zum Beispiel die beiden Wochenendseiten und schreibe den Sonntag zur Seite des Samstags dazu, wenn du am Wochenende eher weniger zu tun hast. Mache dir dann auf der freien Seite eine kurze Übersicht, was in der nächsten Woche ansteht.

  • Wann arbeitest du an deinem aktuellen Projekt?
  • Wann hast du andere Termine?
  • Das überträgst du natürlich detaillierter in die einzelnen Tage. Generell erhöht es deine Produktivität enorm, wenn du dir in der Woche vorher eine kleine Übersicht gestaltest, wo man auf einen Blick alles sehen kann und somit keine Termine mehr verpassen kann.

Außerdem solltest du am Anfang jedes Monats eine kleine Übersicht haben, damit du weißt, was auf dich zukommt und du deine Wochen besser planen kannst.

 

 

Checkliste um Ziele zu erreichen und abzuhaken

5. To-Do-Listen richtig schreiben 

 

Das Problem bei To-Do-Listen ist, dass sie einen meist überfordern. Man schreibt alles auf, was man erledigen muss, die Liste wird immer länger und man kommt nicht mehr hinterher. Dieses Problem haben leider die meisten Menschen und genau deshalb gelingt es ihnen nicht, ihre Ziele zu erreichen. Es gibt allerdings To-Do-Listen, mit denen man es garantiert schneller schaffen kann. Eine kurze Anleitung folgt jetzt unterhalb...

 

Deshalb solltest du drei verschiedene Listen führen:

  • Eine mit allem, was erledigt werden muss. Die kann so lang sein, wie sie eben wird.
  • Eine mit Dingen, die diese Woche erledigt werden müssen, wie Überweisungen, Abgaben etc.
  • Und eine mit drei Dingen, die an dem Tag wichtig sind. Wenn du mehr schaffst, ist das gut, aber du läufst nicht mehr Gefahr, total überfordert zu sein und nichts mehr erledigt zu bekommen.

 

 

6. Entwickle Routinen

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Routinen machen uns das Leben sehr viel einfacher. Sag dir zum Beispiel, du stehst jeden Morgen eine halbe Stunde früher auf, um an deinem Projekt zu arbeiten. Dann dauert es ca. 3 Wochen, bis das zur Routine wird. Drei Wochen musst du dich immer wieder dazu aufraffen, doch dann wird es normal und du wirst so viel produktiver durch diese halbe Stunde werden.

 

 

7. Schaffe einen Ausgleich

 

Du kannst nicht arbeiten oder studieren, nebenbei den Haushalt machen und an deinem Projekt arbeiten. Du brauchst auch mal eine Pause. Suche dir etwas, was dich ablenkt und dir beim Durchatmen hilft. Vielleicht spazieren, vielleicht schwimmen oder lesen. Plane diese Pausenzeiten fest in deine Tage mit ein. Genau wie die Zeiten, die du an dem Projekt arbeitest ein Termin sind, sind das auch die Auszeiten. Überarbeite dich nicht!

 

 

8. Belohne dich

 

Genau so wie Pausen brauchst du auch Belohnungen, um weiter motiviert zu bleiben. Vielleicht ist es das eine schöne Kleid, das du schon so lange haben wolltest oder ein Tag am Meer. Vielleicht gehst du auch einfach eine Pizza essen. Aber wenn du ein Teilziel erreicht hast, darfst du stolz auf dich sein und dir sowohl deine Pause, als auch deine Belohnung gönnen! Sonst bist du irgendwann demotiviert.

 

Fazit

 

Diese acht Tipps sind kein allgemeingültiges Rezept, wie man in kürzester Zeit seine Ziele erreicht. Aber man erreicht sie schneller, mit mehr Spaß und vor allem auch gesünder ohne viel Stress. Und meist ist das Ergebnis am Ende auch besser.

Jeder Mensch ist anders, wenn dir eine Sache nicht zusagt, lasse sie weg oder wandle sie ab. Das ist lediglich ein Leitfaden, der dir das Leben und deine Produktivität erleichtern soll.

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